Vera Meyer

Im Mai 1971 wurde ich in Wolfsburg geboren. Nach einer Ausbildung zur Köchin, einem späteren Besuch der Hotelfachschule mit dem Abschluss der staatlich anerkannten Betriebswirtin und dem Erwerb der Ausbildereignung, zog es mich 1996 nach Berlin. 

 

Wie wird man Gesundheitspraktikerin?

...da muss ich etwas weiter ausholen....durch einen schweren Asthma- und Allergieleidensweg, im Alter von 6-16 Jahren, kam ich damals mit 16, nach einem akuten Asthmaanfall, mit den Künsten der Heilpraktik in Kontakt. Durch mehrere intensive Behandlungen bei einem Heilpraktiker konnte ich von meinen langjährigen Beschwerden befreit werden. So blieb mein Interesse, meine Bewunderung und mein Vertrauen bei der Gegebenheit, Krankheiten auch anders betrachten und behandeln zu  können, haften.

 

Mit der Geburt meiner Söhne 2000 und 2002 bekam mein Leben eine komplett neue Richtung. Ziemlich schnell durfte ich erfahren und lernen, mich mit zahlreichen, unterschiedlichen Erkrankungen, diversen Unfällen und späteren Verhaltensauffälligkeiten, wie dem Bild von ADS und AD(H)S, auseinander zu setzen. Das gab mir die Möglichkeit, Krankheiten z.T. früh zu erkennen, zu begleiten und ein tieferes Verständnis für die verschiedenen Beschwerden zu entdecken. Da ich nicht wollte, dass meine Kinder bei der Häufigkeit ihrer Erkrankungen stets und ständig starke Medikamente und Antibiotikum bekamen, entschied ich mich, auch hier nach alternativen Heilmethoden Ausschau zu halten. Ich fing zunächst an, mich für die Welt der Bachblüten zu interessieren - wobei die Aussage Edward Bachs “Heile dich Selbst” ein großer Impuls für mich war, mich “auf den Weg zu machen”. Die häufigen Erkrankungen meiner Söhne und auch meine eigenen Beschwerden brachten mich zunächst zur klassischen Homöopathie. Durch die jeweilige Erstanamese erfuhr ich also, wie eng doch alles miteinander verwoben ist und dass hinter jedem Beschwerdebild noch eine Vielzahl von anderen Ursachen versteckt sein können. Homöopathische Arzneimittelbilder zu lesen wurde für mich so spannend wie ein fesselnder Roman.

 

Im Jahr 2007 erschütterte der plötzliche und ganz und gar unerwartete Tod meines Vaters mein Leben und das meiner Familie zutiefst. Rückblickend gab mir dies jedoch die größte Chance zu geistigem Wachstum und mich mit der Thematik des Lebens und dem Tod auseinander zu setzen. Durch die Erfahrung all der Schmerzen und der Trauer eröffneten sich mir viele weitere, hilfreiche energetische Methoden, um mich wieder in die Balance zu bringen. Hierdurch kam ich zu der Möglichkeit des Familienstellens, lernte die Genogrammarbeit kennen bzw. die des systemischen Aufstellens - auch von abstrakten Handlungsgeschehen. Ich war und bin nachhaltig von dieser Energiearbeit beeindruckt. Der Tod hat seitdem ein anderes "Gesicht" für mich und ist ein Wechsel von der grobstofflichen Materie in die feinstoffliche, denn die Energie bleibt stets erhalten und ändert lediglich ihre Form, d.h. das ich auch heute noch energetisch mit meinem Vater verbunden bin und bleibe, sowie mit allem was ist. Die Dinge, die mich persönlich belasteten, konnte ich bisher durch die verschiedensten Behandlungsformen verändern, auflösen oder verbessern. Ob es nun die Körper-Psychotherapie mit schamanischen Körperreisen und einer speziellen Tiefenmassagetechnik war, Akupunktur, die 3 in 1 Methode, die auf emotionalen Stressabbau setzt, das Besprechen von Krankheiten, das geistige Heilen, Osteopathie, Kinesiologie oder Reiki - all diese Dinge habe ich an meinem eigenen Körper ausprobiert und erfahren. Jede einzelne Form der unterschiedlichen Behandlungstechniken hat mich stets beeindruckt und mir vermittelt, dass z.B. ein bloßer Schnupfen eben nicht nur ein Schnupfen sein muss.

 

Diese Erfahrungen, die ich bisher sammeln durfte und all das Wissen, was ich mir angeeignet hatte, konnte ich wunderbar in der Ausbildung zur Beraterin der Praxisorientierten neuen Homöopathie mit den Lehren von Erich Körbler im Jahr 2010 einfließen lassen. Wobei mir mit der Ausbildung zur PraNeoHom Beraterin sehr, sehr umfangreiche Möglichkeiten der Informationsmedizin vermittelt wurden, von denen ich immer noch nachhaltig beeindruckt und begeistert bin. Alles ist mit allem verbunden, alles schwingt, alles kommuniziert in Wellenform miteinander, ist messbar, z.T. spürbar. Ich arbeite bevorzugt mit Körblerzeichen, Symbolen aus aller Welt, kosmischen Symbolen von Diethardt Stelzl und Farben, die ich auf den Körper aufmale. Ich arbeite ebenso gerne mit Wasserübertragungen, Affirmationen, Botschaften aus diversen Kartendecks, wie z.B. Krafttierkarten, Bachblütenbotschaften, etc. Genauso interessant ist die Möglichkeit des “Rutenstellens” oder auch die Metaplan Methode, die ich während der Zertifizierung als Gesundheitspraktikerin kennenlernen durfte. Weiterhin ließ ich mich in das Besprechen von Krankheiten einweihen. Dies empfand ich als notwendige Ergänzung und Abrundung zu der vorangegangenen Ausbildung. Während einer Beratung bei mir bediene ich mich also einer Fülle an Möglichkeiten, je nachdem was “dran” ist und sich offenbaren möchte. Die Zertifizierung als Gesundheitspraktikerin gibt mir den nötigen Rahmen, alternative Methoden zu präsentieren und anzubieten - hin zu einem selbstbewussten, eigenverantwortlichen Denken, Fühlen und Handeln für die eigene Gesundheit und das eigene so kostbare Leben.

 

Ich freue mich darauf, dich bei deiner Reise zu dir selbst begleiten zu dürfen.